- Trockenpyrolyseanlage: Prozess ohne Bildung flüssiger Pyrolyseprodukte;
- Indirekte Erwärmung des Rohstoffs und Steuerung der Karbonisierung: verhindert den Kontakt des Wärmeträgers mit dem Rohstoff, was für die Prozesskontrolle entscheidend ist, und nutzt eine Technologie zur Vermeidung übermäßiger Gasfreisetzung;
- Rohstofftrocknung: Überschüssige Wärme aus dem Karbonisierungsprozess wird zur wirksamen Feuchteentfernung genutzt; die Trocknung des Rohstoffs auf < 15 % ist eine obligatorische Stufe, um eine hohe Leistung und eine hohe mechanische Festigkeit des Endprodukts zu erreichen;
- Zyklusabgleich: Die Trocknungszeit entspricht praktisch der Pyrolysedauer und ist bereits in der Systemkonfiguration berücksichtigt;
- Umweltsicherheit: Primärer thermischer Oxidator und Heißzyklon (T > 1200°C) gewährleisten die vollständige Neutralisierung der Gase, die Behandlung der Asche und das Ausbleiben schädlicher Emissionen.
- Parameter des Endprodukts: nomineller Gehalt an fixem Kohlenstoff (Cfix): 75–90 %, sofern der Aschegehalt des Rohstoffs 1,5 % nicht überschreitet.
Mehrkammerkonstruktion

Die Anlage besteht aus mehreren parallel arbeitenden Karbonisierungskammern. In jeder Kammer befinden sich zwei mit Rohstoff beladene Wagen, wodurch die Wärmeübertragungsfläche vergrößert und das Arbeitsvolumen effizient genutzt wird. Durch die aufeinanderfolgende Be- und Entladung einzelner Kammern werden ein stabiler Betrieb des Komplexes und eine gleichmäßige Ausgabe des Endprodukts gewährleistet. Überschüssige Wärmeenergie geht dabei nicht verloren, sondern wird zur Deckung des eigenen Prozessbedarfs genutzt.
Wirbelofen und Neutralisierung der Pyrolysegase

Die Anlage ist mit einer Wirbelofen und einem automatischen Startgasbrenner ausgestattet; optional kann ein automatischer Brenner für Holzpellets oder Hackschnitzel installiert werden. Die Pyrolyse-Dampf-Gase aus den Pyrolysekammern werden in einem gemeinsamen Gassammler gesammelt und der Wirbelofen zugeführt. Dort werden sie neutralisiert und erzeugen zugleich einen Hochtemperatur-Wärmeträger als Energiepotenzial zur Aufrechterhaltung des technologischen Prozesses, einschließlich der Rohstofftrocknung. Verbleibende gasförmige Verbindungen nach den Pyrolysekammern werden vor der Abgabe an die Atmosphäre zusätzlich bei hohen Temperaturen neutralisiert. Dadurch ist der Prozess umweltverträglich und energieeffizient.
Moderne Wärmedämmung

Die Karbonisierungskammern werden unter Einsatz moderner hochtemperaturbeständiger Wärmedämmstoffe gefertigt. Die verringerte thermische Trägheit der Konstruktion beschleunigt das Erreichen des Betriebszustands, reduziert Wärmeverluste und erhöht die Gesamtenergieeffizienz des Prozesses.
Logistik und Mechanisierung

Die Mehrkammeranordnung ermöglicht die aufeinanderfolgende Bewegung der Wagen zwischen den Bereichen Beladung, Trocknung, Karbonisierung, Kühlung und Entladung der fertigen Holzkohle. Eine durchdachte interne Logistik reduziert manuelle Arbeiten, verkürzt die Wartungszeit der Kammern und gewährleistet den kontinuierlichen Betrieb des Produktionsbereichs.
Automatisiertes Steuerungssystem

Das automatisierte Steuerungssystem (ASU) überwacht unter Berücksichtigung der thermischen Prozessregime die Temperaturparameter der Pyrolysekammern, den Betrieb der Wirbelofen und die Neutralisierung der Pyrolysegase. Die Automatisierung reduziert den Einfluss menschlicher Faktoren auf Zyklusdauer, Leistung und Holzkohlequalität. Das ASU speichert Prozessparameter und ermöglicht Fernsteuerung und -überwachung über das Internet. Dadurch können die Betriebsleitung und die Fachleute von GREENPOWER den Anlagenbetrieb überwachen, die Historie der Produktionszyklen analysieren und die Prozessparameter anpassen.