Als Rohmaterial für die Aktivierung kann Holzkohle jeder Art verwendet werden, einschließlich Holz von Hart- und Weichholzarten. Die Schalen verschiedener Nüsse (Kokosnuss, Walnuss, Haselnuss, Cashewnuss, Zedernholz usw.) eignen sich besonders gut für die Aktivierung. Je höher die Dichte der Aktivierungsrohstoffe ist, desto besser werden die Eigenschaften der Aktivkohle sein.
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Unabhängig vom Rohmaterial muss es zunächst verkohlt werden, um eine kohlenstoffreiche Kohle zu erhalten.
- Die Holzkohle-Rohstoffe werden in Fraktionen einer bestimmten Größe unterteilt: 5-15 mm, 0-5 mm und 15-40 mm, und in einen Trichterantrieb mit eingebautem Gateway-Feeder geladen. Die Fraktionen der Rohstoffe entsprechen den verschiedenen Aktivkohlemarken.
- Aus dem Rohstofftrichter wird die Holzkohle durch eine Schleuse auf das Förderband dosiert.
- Vom Förderband wird das Rohmaterial bis zu einem bestimmten Füllstand in den Einfülltrichter geladen. Dieser Füllstand wird von eingebauten Sensoren überwacht, die den Befehl zum Ein- oder Ausschalten der Motoren geben, die die Aktivkohle liefern.
- Von der Trichterbeschickung werden die Rohstoffe mit einer Schnecke genau dosiert in den Dampfaktivierungsofen geleitet.
- Gleichzeitig mit dem Einsatzmaterial wird dem Belebungsofen Dampf zugeführt, der auf eine hohe Temperatur überhitzt ist.
- Die Achse des Aktivierungsrohrs ist leicht von der Horizontalen abgewinkelt. Ein Motor und ein Getriebe treiben die Drehung der Schnecke an, die die zu aktivierende Holzkohle durch den Ofen von der Beschickung bis zur Entnahme befördert.
- Die Rotation des Aktivierungsrohrs sorgt dafür, dass die Holzkohle gründlich aufgewirbelt wird. Durch diese chaotische Bewegung wird das gesamte Material effizient dem überhitzten Dampf ausgesetzt.
- Die Wände des Aktivierungsrohrs werden je nach gewähltem Aktivierungsmodus vor dem Einfüllen der Rohstoffe auf 800 bis 1000 °C vorgeheizt.
- Die Rohstoffe bewegen sich nach und nach entlang des Innenkörpers der Röhre vom Eingang zum Ausgang.
- Die Verweilzeit der Rohstoffe in der Aktivierungszone wird durch die Neigung und die Drehgeschwindigkeit des Aktivierungsrohrs bestimmt.
- Am Ausgang des Aktivierungsrohrs gelangt die mit überhitztem Dampf behandelte Kohle in den Schneckenkühler. Dort wird die so gewonnene Aktivkohle mit Dampf gekühlt und stabilisiert.
- Anschließend gelangt die frische Aktivkohle in den Separator. Dieser trennt die verschiedenen Größenfraktionen der Aktivkohle und leitet das abgetrennte Material in Lagerbehälter.
- Wenn die Aktivkohle aus dem Abscheider eintrifft, werden die Silos gefüllt – diese Lagertanks sind über Zuführungen mit der Abfüllmaschine verbunden. Schließlich kommt eine Packung frischer Aktivkohle in einem vom Kunden angegebenen Behälter an.
Schließlich erfolgt die Verpackung der frischen Aktivkohle in die vom Kunden gewünschten Behälter.

